Es ist ein Aspekt
von Künstlerposition,
sich um sein Leben
zu denken, wie andere
um ihr Leben
laufen oder kämpfen.
Walter Benjamin
KunstWerk 1998
31.01.1998
"Kämpfer", Party mit triple r; stobocop; markus nikolei
17.-25.01.1998
"möbel?!", Ausstellung mit Objekten von Künstlern aus dem KunstWerk
07.02.1998
Literaturkonzert, KölnKonTakt "Auf einmal musste ich singen und wusste nicht warum"
mit Christine C. Messner, Inka Ehlert, Peter Fulda
13.03.1998
Elektrobunker Party
06.-10.4.1998
"Mixed Pickles in Art",räumliches und mediales Crossover von Michael Caspar
22.04.1998
Elektrobunker Party
25.04.1998
"Best of Schlingensief", Videobeamvorstellung Kanal 4
08.- 24.05.1998
"Fettes Land", Braunschweiger Meisterschüler mit Andrea Böning, Xavier Conti, Dagmar Hugk, Rudolf Huguet, Hanni de Keijzer, Thora Kraft, Julia Schmidt, Hinrich Schmieta und Magnus von Stetten
12.-20.06.1998
"Jenseits aller Orte II", Malerei von Martina Pütz und Monika Sauter
13.06.1998
Elektrobunker Party
24.-28.06.1998
"Tempel der Liebe", Peter Koch + Marijke Wiens
27.06.1998
"Break Beat Connaisseurs", Lable Präsentation timing records DJ´s:
Tanith (Berlin), ED 2000 (Berlin), Tosh (Berlin),
Live: Taegk (Berlin), Psynostics (Hannover)
23.07.1998
Elektrobunker Party
14.08.1998
"Formic meets Hardwax", Popkomm
28.08.-18.09.1998
"Offene Welten" Installation von Claudia Schmacke - vom Kkr-Kunstvereins Köln rechtsrheinisch
29.8.1998
Elektrobunker Party
09.-10.10.1998
"Battery Park" in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Köln
16.-18.10.1998
"Kegelfreunde rechtsrheinisch", "come in to get out", Atelier Unding von Dieter Pütz22.
24.10.1998
"Netz Daten Raum",
Multimedia Ausstellung der KH Medien Köln:Carsten Becker (Kontrollorgan), Joachim Heinz (Displace/Net), Felix Hahn + Holger Reckter (Superkollektor), Iris Sofka (Traveling Magazine)
23.10.1998
"Datenrausch", KHM Köln
16.-18.10.1998
"Offene Ateliers" im KunstWerk
06.11.-05.12.1998
"Johnny the Second",
mit Harrold Barreiro, Ira Bartell, Martin Börner, Stephan Bram, Neno del Castillo,Anne Cichos, Victor Dahmen, Thomas Deyle, Sinje Dillenkofer, Marco Fusinato, Thomas F. Fischer, Katja Geis, Margot Geisler, Tina Haase, Annie Jacobs, Christine Kaupmann, Michael Krupp, Thilo Mössner, Ingo Moser, Rose Nolan, Birgit Pundsack, Ivo Ringe, Uta Rings,Leo Bettina Roost, Gerald Schmitt, Angelica Schubert, Johannes Senf, Petra Siering, Jürgen Stollhans,
Roderic Strokes, Cony Theis, Caspar Ußszligleber, Heike Weber, Petra Weifenbach, Stefan Wengen, Roland Wohler, Elke Werchan, Yana Yo
Programm: Performance Angelica Schubert, Harold Barreiro, Thomas F. Fischer
21.11.1998
"Radio Attack", House Bands
06.12.1998
"M - eine Stadt sucht seinen Mörder", Trash-Theater von Andre Thurnheim
16.-23.12.1998
"Kunst ab Werk", Hausausstellung Angewandte Kunst
mit Ulrich Eichhorn, Gilbert Flöck, Sitara Fritsch, Manfred Gabriel, Hilse Hartges, a&b-Hörnchen (Petra Schiwy+), Lars Homann, Stefan Hofmann, Dirk Jachimsky, Jan Latz, Claudia Pinkera, Dieter Pütz, Martina Pütz, Cordula Rössler, Monika Sauter +, Andreas Schön und Igor Tchepikow
KunstWerk 1995
15.02.1995
Einzug Deutz-Mülheimer-Str. 127-129 (Ex-Gummifäden bis 1972 / Ex-BBZ bis 1994)
01.03.1995
Gründung des Atelierhaus "KunstWerk", 90 Räume, fünf Etagen, 7.500 qm
23.04.1995
Vernissage "KunstWerk" -
Live Wochenende Ausstellung mit 45 Künstler auf 2.500 qm.
Programm: Reden von Teresa Drache, Ulrich Eichhorn und Knacki Deuser,
Kostümperformance "Walking Act" - von Andrea Bakos,
"En de´Taille" - Klanginstallation für fünf Räume von Johannes Schmidt -
Sistermanns, "Inside Outside Mutationen" - Musikperformance, Max Höfler + Martin Ziegler,
Clown: Ulricke Amrehn, Steptanz: Ulrike Neth, Einweihungsparty "Cosmic-Orgasm"
24.04.1995
"Kunst Offener Sonntag"
30.04.1995 -31.07.1995
"Kunststation 16B" Take XII mit Rolf Habel, Max Höfler, Beate Ronig,
Gitarre: Helmut Zehe
01.07.1995
Demissage "KunstWerk" - Live Wochenende Ausstellung mit 70 Künstler auf 5.000 qm
Programm: Performance: "Zum Tode von Al Hansen" - interaktive Abschiedsaktion
von Nimal Mendis, Party: "Windy City Party"
02.07.1995
"Kunst offener Sonntag"
14.07.1995
"Baze Lift", Party mit Pascal F.E.O.S., Hearthouse Resistance D.,
in Kooperation mit Neukult e.V.
17./18.08.1995
"Cosmic Orgasm", Party zur Popkomm in Zusammenarbeit mit Riley Reinold
01.09.1995 -15.02.1996
"Kunststation 16B" Take XIII, Marianne Niedieck + Gregor Bendel, Keyboard: Erich Heinze
07.10.1995
Finissage "KunstWerk" - Live Wochenende Ausstellungmit über 100 Künstler auf 8.000 qm
Programm: Modenschauen von Ulrike Janich & Les Animaux Terribles,
Live Musik: Martin Zierold singt Jazz, Max Höfler
+ Martin Ziegler "Inside Outside Mutationen" - Musikperformance,
Rockkonzert mit "und der ganze Rest", "Navajiva", "D.O.M.".
08.10.1995
"Kunst Offener Sonntag" , Lesung "Mann spiel Mann" von Michael Domas und
"Knacki Deusers Sankt Punk Light"
28.10.1995
"Elektro Bunker"
Start der Partyreihe im KunstWerk in Zusammenarbeit mit Liquid Sky Cologne
31.10.1995
Kunstschalter wird als Warenzeichen von Ulrich Eichhorn geschützt
11.11.1995
Cosmic Orgasm, Party
16. - 18.11.1995
Popkomm 1995: "Joined" , 5 Dance Floors im gesamten Terrain des KunstWerks
08.12.1995
Cosmic Orgasm, Party
WDR Hörspielgalerie im Kunstschalter
1991
17.11.1991
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Eine Schnecke turnt Musik" von Dieter Hilgers
15.12.1991
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Endlich Power im Laden" von Hubert Habig
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Mystery call" von Axel Scheibchen
1992
28.06.1992
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Seitenflügel 2ter Stock" von Klaus Sommerfeld
27.09.1992
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Sternsprung" von A.J. Weigoni
1993
14.02.1993
WDR Ohrclip – Hörspielgalerie im Kunstschalter,
"Mucke Max" von A.J. Weigoni
Chronologie Kunstschalter New York
1993
Gründung Kunstschalter New York Broadway
04.08.-14.09. 2003
Opening Kunstschalter New York
Odo Rumpf - Köln, „Objekte und Möbel" +
Rolland Rémi Schmitt - "Marseille "Paintings"
+ Satkar Packeiser - Lörrach
„Materialbilder" + Harald Köck - Wien "Body without Souls"
17.09.-17.10.1993
Hans Flauaus
20.10.-20.11.1993
William Engel - New York "East River Park Series"
1994
23.11.93-2.1.1994
John Pacovsky "Absolut Vodka"
05.01.-13.02.1994
Roy Tiesler - New York "Paintings"
18.02.-25.03.1994
Sascha Berès - New York "Paintings"
24.05.-01.07.1994
Dorothee Cemiakin - Malerei
01.07.-30.07.1994
Ron English - Malerei
04.08.-04.09.1994
Contemporary German Art View
Gisela Glucker, Margit Jantos, Fe Kolb & Jo Te, Yvonne Mühleis,
Josef Topphoven, Sandra Maria Tschenker, Renzo Valenti und Patrick Brady
08.09.-21.10.1994
Ian Potts,Malerei
23.10.-30.11.1994
Harald Köck - Wien, Malerei
06.12.94-14.01.1995
Seymor Chwast
1995
Ende März 1995 wird die Kooperation mit New York beendet.
Kunstschalter
Der Kunstschalter wurde 1990 als Produzentengalerie in der Weyerstr. 30 von Monika Scharpff (Schneiderin), Ulrich Eichhorn (Glasgraveur), Thomas Hackenberg (Autor), Rainer Resch (Journalist) und Wilhelm Ehlers (Schmuckdesigner) eröffnet. Nach einer Weile tauschten Monika und Willy ihre Räume mit Nini Flick und Alejandro Scasso. Es galt, einen Freiraum für Künstler, die sich hier ihren Konzepten und deren Wirkung widmen wollten, anzubieten. Ausdrücklich stellten die Produzenten den experimentellen Aspekt statt des kommerziellen heraus.
So entstanden weiterführende Projekte mit einem hohen soziokulturellen Anspruch,
wie die „WDR-Hörspielgalerie“ oder die Ausstellungsreihe „Kunststation 16B“ in der
virologischen Infektionsstation der Uniklinik Köln.Die Ausstellungen in dem Umfeld einer Paliativstation verlangte von den Künstlern eine spezielle Form der Auseinandersetzung mit ihren eigenen Arbeiten, die herausfordernd und ungewöhnlich für sie war. So war es auch logisch, dass die Gründung des Kunstschalter e.V. der es sich zur Aufgabe machte, mittels Kunst Raumsituationen und -zustände zu verändern oder auf Missstände aufmerksam zu machen, 1993 folgte.
Im selben Jahr zogen wir mit den Ausstellungsräumen in die Richmod`s Passage am Neumarkt ein. Mitten in einem Kommerztempel residierend, wurden auch hier konsequent Arbeiten von nicht etablierten Kölner Künstlern präsentiert. Professioneller wurde der Kunstschalter durch die Gründung der „Kunstschalter Agentur für Kunstmarketing und -managment“ und die Erweiterung des einem Teams, durch Gabriele Thümmler und Markus Molitor. Neue Projekte „Kunstschalter NewYork“ mit Michael Kisslinger und „H-I-F“ im Bazarr de Cologne mit Pietro Pellini entstanden 1993 und 1994.
Der Freitod von Markus Molitor im November 1994, der die Einstellung der Kunstschalter- Agentur im Januar 1995, nach sich zog, beendete auch die Durchführung des Konzepts der „Internationalen Kölner Sommerakademie 1995“.
Im Durcheinander der Verhältnisse nutzte Ulrich Eichhorn, das Angebot des Kölner Wirtschafts-förerungsamtes und gründete mittels des Vereins das Atelierhaus KunstWerk, dass sich im Jahre 2000 als eigenständiger Verein unter dem Namen KunstWerk Köln e.V. firmierte
Die strikte Teilung der Aufgaben in Verwaltungs- und Veranstaltungsbetrieb, konsolidierte sich über diverse Veranstaltungsprojekte bis 2004 und die Trennung des Kunstschalter e.V. vom KunstWerk Köln e.V. im Jahre 2006.
Heute hat das KunstWerk einen Pachtvertrag bis 2030.
Ulrich Eichhorn gründete 2008 mit Dr. Lothar Riemenschneider und Theresia Böhm den Kunstschalter Berlin e.V. in Berlin.