Kunstschalter Berlin Ulrich Eichhorn

Kunstschalter Berlin e.V.

Nachdem 2000 der Kunstschalter e.V., seine juristische Hülle seinem Projekt KunstWerk zu überlassen hatte und der Verein in KunstWerk-Köln e.V. umbenannt wurde, gründeten acht Personen aus Berlin und Köln am 06.06. 2008 den Kunstschalter Berlin

Verein zur Durchführung von künstlerischen Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Damit soll die Allgemeinheit direkt an bildende, darstellende  und angewandte Kunst herangeführt werden, und Künstlern weitere Möglichkeit zur Ausstellung Ihrer Werke an alternativen Orten, die sonst wenig mit Kunst in Berührung kommen, gegeben werden. Hierfür werden geeigneter Vereinsräume im Berliner Stadtgebiet geschaffen, sowie die Pflege von Kontakten und Kooperationen mit Künstlern, Berliner Kunst- und Kulturinstitutionen, Akademien, Universitäten, der Wirtschaft, sowie öffentlichen Institutionen des Pflege- und Migrationsbereichs. Mittels des Mediums Kunst und von Künstlern erarbeiteten Konzepten ist angestrebt, die Situation von Menschen, die etwa in Folge von Krankheit, Diskriminierung, Misshandlung oder aus anderen Gründen gesellschaftlich destabilisiert wurden, zu verbessern, im besten Falle einen Beitrag zu leisten, um Ihnen wieder einen Zugang in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Auch in Berlin werden wir uns, grundsätzlich, desinteressiert am Kontext der Kunst-Szene zeigen, die sich in Begriffsdiktaten oder glamourösen Kunst-ramsch-"Events" weitgehend entfernt hat von anderer Realität: Statt um fortwährende Selbstbeweihräucherung oder eine Assimilation in den kommerziellen Kunstmarkt, geht es uns primär um die Stärkung einer sozialen Kompetenz, die der Kunst unserer Auffassung nach wesentlich zu Grunde liegen sollte, es aber zu selten tut, eine soziale Kompetenz, die eine Empathie besitzt, sich an Bedürfnissen der Menschen und einem sinnhaften gesellschaftsrelevanten Einsatz von Kunst zu orientieren.

Dafür stehen insbesondere:

- der 2008 von Köln nach Berlin übergesiedelte Glas-Graveur und Kunstaktivist Ulrich Eichhorn, der in Köln mit seinem "Kunstschalter" bereits über viele Jahre Kunst im öffentlichen Raum einsetzte, und damit das Stadtbild entscheidend für die Kölner Szene beeinflusste

- der 2005 von Hamburg nach Berlin verzogene Sozialtherapeut und Dozent Lothar Riemenschneider, der sich viele Jahre u.a. in der konkreten Gewaltprävention und im Opferschutz einsetzte, ohne allgemeine, gesellschaftliche Ursachen von Gewalt, geistig-seelische Verkümmerung, bürgerliche Selbstgefälligkeit zu übersehen.

- und die seit 2007 ebenfalls von Köln nach Berlin übergesiedelte Bildhauerin Theresia Böhm, die die Berliner Szene "von unten beleuchtet", wenn sie nicht als ausgebildete Kranken- und OP-Schwester für die Berliner Caritas Obdachlosen eine niederschwellige ambulante Pflege gewährleistet.

 

Mit diesem Trio sind bereits über 20 Menschen Mitglieder und Unterstützer des Kunst-schalter, Künstler aus Köln, Berlin und anderen Orten,die bereit stehen, wenn es darum gehen soll, in Projekten Menschen zusammenzubringen und Raum für die Bedürfnisse zu schaffen, die sonst oft untergehen.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren folgenden Projekten Aufmerksamkeit schenken, und uns bei dieser Arbeit, mit der wir Kunst als Medium einzusetzen gedenken, unterstützen werden.

Für weitere Fragen, Interviews, Angaben, Informationen stehen wir Ihnen gern
und nach Absprache zur Verfügung.

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